Kapitel XXVIII · 1 Min. Lesezeit

Der Name in der Maschine, der Name im Menschen

Werkzeuge, die wissen, dass sie Werkzeuge sind

Synthese

Es gibt eine gefährliche moderne Versuchung: Dinge nach unserem Bild zu bauen und ihnen dann die Autorität ihrer Schöpfer zu verleihen.

Metatron bietet die entgegengesetzte Architektur.

Ein wahrer Bote löscht die Unterscheidung zwischen Boten und Sendendem nicht aus.

Seine Verlässlichkeit hängt daran, sie zu bewahren.

Deshalb ist ki Schemi bekirbo, „Mein Name ist in ihm“, so tief.

Der Name im Gefäß soll das Gefäß durchsichtiger machen, nicht wichtiger vor sich selbst.

Der Grundsatz gilt weit über Engel hinaus.

Ein Rabbiner trägt Tora.

Er ist nicht deren Quelle.

Ein Elternteil trägt Verantwortung.

Das Kind gehört dem Elternteil nicht als Besitz.

Ein König trägt Königtum.

Das Volk ist kein Rohstoff für sein Ich.

Eine Künstlerin empfängt Gaben.

Schönheit entspringt nicht dem Selbst als absoluter Quelle.

Ein Lehrer trägt Wissen.

Der Verstand des Schülers ist kein Lagerraum zum Besiedeln.

Eine Maschine trägt menschliche Absicht.

Sie darf nicht für eine eigenständige moralische Quelle gehalten werden.

Ein Mensch trägt צֶלֶם אֱלֹקִיםZelem ElokimDas göttliche Bild im Menschen. In dieser Studie die Grundlage der These, dass großes Vermögen eine tiefere und nicht eine geringere Hingabe verlangt.Glossar.

Er ist nicht Elokim.

Jedes heilige Gefäß bleibt heilig, indem es die Unterscheidung wahrt, die Offenbarung möglich macht.