Kapitel XLII · 1 Min. Lesezeit
Die Tora, die Chanoch unten noch nicht leben konnte
Ein Becher, am Freitagabend erhoben
Könnte Chanoch einen einfachen Juden nach dem Sinai betrachten, sähe er etwas Erstaunliches.
Ein Jude hebt am Freitagabend einen Becher.
Kein Engelthron erscheint.
Kein Himmel spaltet sich.
Kein Körper wird Feuer.
Er sagt:
יום הששי. ויכלו השמים והארץ...
Originaltext
Dann:
בורא פרי הגפן.
Originaltext
Er trinkt.
Es wirkt kleiner als Metatron.
In einem Sinn ist es das.
In einem anderen ist etwas Beispielloses geschehen.
Der göttliche Wille ist in Trauben eingetreten.
In Gärung.
In Glas.
In eine menschliche Hand.
In einen Esstisch.
In eine Familie.
In die Zeit.
Die untere Welt muss nicht verschwinden, um eine Wohnung zu werden.
Vielleicht erkennte Chanoch das sofort.
Vielleicht sähe der Mann, dessen Körper in der Welt vor dem Sinai nicht mehr bleiben konnte, den קִידּוּשׁKidduschDie Heiligung, die am Schabbat über Wein gesprochen wird — das gewählte Bild des Essays für den göttlichen Willen, der in Trauben, Glas, eine Hand und einen Tisch eintritt.Glossar-Becher und verstünde, wohin die Geschichte ging.
Nicht dass alle er werden.
Sondern dass alles fähig wird für HaSchem.