Kapitel VII · 1 Min. Lesezeit

Das untere Hawajah

Ein kühner Titel, durch Bittul gelesen

KabbalaChassidut

Der Ausdruck „unteres הֲוָיָ״הHawajahDie übliche ehrerbietige Bezeichnung im chassidischen Schrifttum für den vierbuchstabigen göttlichen Namen; sie vermeidet dessen Aussprache und dekorativen Gebrauch.Glossar“ kann weiterhin nützlich sein, wenn wir verstehen, was „unter“ bedeutet.

Er kann kein Hawajah meinen, das in eine obere und eine untere Gottheit geteilt wäre.

Er kann vielmehr den göttlichen Namen beschreiben, wie er durch geschaffene Vermittlung zu den unteren Welten hin gespiegelt wird.

Der Name jenseits jeder Aussprache.

Der Name, sofern er in Beziehung tritt.

Der getragene Name.

Der übermittelte Name.

Der Name als Herrschaft, die für die unteren Stufen bewohnbar wird.

In diesem Sinn steht Metatron auf einer Schwelle.

Er empfängt von oben.

Er verwaltet unten.

Er ist ein Panim, den Welten zugewandt, ohne das Wesen hinter dem Angesicht zu werden.

Ein Angesicht offenbart die Person.

Ein Angesicht ist nicht die ganze Person.

Ein Gewand nimmt die Gestalt dessen an, der es trägt.

Ein Gewand ist nicht der Träger.

Eine Stimme offenbart Gedanken.

Der Klang ist nicht der Denkende.

Ein Thron offenbart Königtum.

Der Thron ist nicht der König.

Diese Architektur erlaubt es, die soharischen und kabbalistischen Zuordnungen Metatrons als לְבוּשׁLewuschGewand. Das, was Licht für einen Empfänger tragbar macht, ohne dessen Ursprung zu sein. Der Träger ist nicht das Gewand.Glossar, Gewand, zu lesen, ohne ihn zu mindern.

Ein Gewand ist innig.

Es berührt.

Es bewegt sich mit dem, was es kleidet.

Es macht etwas sonst Unzugängliches in einer Gestalt sichtbar, der der Empfangende begegnen kann.

Doch seine ganze Würde liegt darin, den Körper in ihm nicht als den eigenen zu beanspruchen.

Das ist Metatron.

Das Untere empfängt das Obere.

Dann wird das Untere fähig, das Obere nach unten zu tragen.

Nicht als Besitz.

Als Treue.