Kapitel XXXVI · 1 Min. Lesezeit
Das Achte als empfangende Zivilisation
Eine Welt, stark genug, Licht zu halten
Wenn Sieben die Struktur gebaut hat, weist die Symbolik der Acht vielleicht auf das Bewohnen.
Keine Zivilisation ohne Gesetz.
Ein bewohnbar gemachtes Gesetz.
Keine Geistlichkeit ohne Grenzen.
Grenzen, die Innigkeit schützen.
Kein Wissen ohne Verstand.
Verstand, verbunden mit innerem Erkennen.
Keine Männlichkeit, verdrängt durch Weiblichkeit.
Keine Weiblichkeit, die Struktur auflöst.
Sondern der funktionierende Kreislauf.
Das Geben kennt den Empfangenden.
Empfangen wird zur Tat.
Rede kennt das Hören.
Hören kennt die Rede.
Die Linie kennt die Kammer.
Die Kammer sperrt die Linie nicht ein.
Chanoch gehört hierher, weil er beide Bewegungen trägt.
Er ging nach oben.
Er dient, indem er nach unten empfängt.
Er ist menschliches Gedächtnis, gekleidet in engelhafte Funktion.
Er ist Linie, die zum Bogen wird.
Er ist eine Schwelle, die beide Richtungen lernt.
Vielleicht konnte deshalb seine Verbergung so lange dauern.
Eine fast ganz um den Aufstieg herum geordnete Welt sieht nur seine Hälfte.
Sie bewundert, dass er hinaufging.
Eine Welt, die sich auf das Wohnen vorbereitet, beginnt zu fragen, was er dadurch lernte, dass er einst unten war.