Kapitel XXVI · 1 Min. Lesezeit

Von der Engelhierarchie zur menschlichen Beziehung

Rang, der sich in Verantwortung auflöst

ChassidutSynthese

Eine der seltsamsten Folgen dieser Lesart Chanochs ist, dass die מֶטַטְרוֹןMetatronDie himmlische Identität, die die Heichalot-Literatur dem verwandelten Chanoch zuschreibt. Ein Geschöpf in erhabenem Amt — nie eine zweite Gottheit und nie ein Gegenstand des Gebets.Glossar-Lehre schließlich an einem sehr gewöhnlichen Ort landet.

Einem Zimmer.

Einem Gespräch.

Einem Zuhause.

Nehmen wir an, ein Mann spricht und hört nie zu.

Oder eine Frau nimmt jede Strömung im Haus auf, bis das Aufnehmen zur Selbstauslöschung wird.

Nehmen wir an, ein Elternteil befiehlt, ohne die innere Welt des Kindes anzuerkennen.

Nehmen wir an, ein Kind lehnt jede Struktur ab, weil Struktur nur als Druck erfahren wurde.

Nehmen wir an, eine Führungsperson spricht von Dienst, nährt sich innerlich aber von Unterwerfung.

Nehmen wir an, eine Gemeinschaft übermittelt Tora mit ungeheurer Genauigkeit, hat aber keine Kammer, in der ein anderer verstoffwechseln könnte, was gegeben wird.

Das sind keine engelkundlichen Probleme.

Es sind Störungen des Kreislaufs.

Die Linie ist herabgestiegen.

Nichts ist zurückgekehrt.

Oder der Empfangende ist ohne בִּיטּוּלBittulSelbstaufhebung — genauer: das Aufgeben des Anspruchs, eine unabhängige Quelle zu sein. Nicht die Auslöschung des Selbst, sondern die Entleerung von falscher Urheberschaft.Glossar aufgestiegen und verschließt sich in sich selbst.

Nichts zirkuliert.

Die berichtigte Struktur verlangt beide Bewegungen.

Sprich.

Höre.

Gib.

Empfange.

Setze eine Grenze.

Schaffe einen Raum.

Lehre den Stoff.

Halte den Schüler.

Baue das Haus.

Wohne darin.

Plötzlich sind Chanoch und Metatron nicht mehr fern.

Der große himmlische Diener wird zum Vorbild dafür, wie Macht sich am Küchentisch verhalten sollte.

Hier erweist sich, ob die Metaphysik Tora des Lebens geworden ist.