Kapitel XLIV · 1 Min. Lesezeit
Das Geheimnis des Achten ist nicht die Höhe
Tieferes Bewohnen, keine weitere Höhe
Vielleicht ist dies der Punkt, an dem sich der ganze Maamar wendet.
Wenn acht nach sieben einen geistlichen Sinn hat, kann er nicht einfach lauten:
höher.
Das wiederholt die alte vertikale Vorstellung.
Acht muss tieferes Bewohnen heißen.
Sieben erreicht Vollendung.
Acht offenbart, wozu die Vollendung war.
Die große Frage ist nicht mehr, wie weit nach oben das Bewusstsein reisen kann.
Die Frage ist, wie viel göttliche Wahrheit das gewöhnliche Leben fassen kann, ohne zu zerbrechen.
Kann eine Ehe Offenbarung fassen?
Kann Geld es?
Kann Regierung?
Kann Technik?
Kann Geschlechtlichkeit?
Kann Trauer?
Kann Streit?
Kann eine Küche?
Kann ein Körper?
Kann der Empfangende so stark werden, dass das Licht die Welt nicht mehr verlassen muss, um rein zu bleiben?
Das ist die Welt, die Chanoch noch nicht bewohnen konnte.
Das mag die Welt sein, die darauf wartet, Chanoch zu verstehen.